intim&laut #21 – Trennung: Vier grosse Fragen und eine sehr persönliche Geschichte

Shownotes

Warum bleiben wir so lange in unglücklichen Beziehungen? Warum haben wir so grosse Angst vor dem Alleinsein? Wann ist es Zeit zu gehen? Und warum laufen Trennungen selten friedlich ab? Diesen Fragen gehen Sandra Casalini und Ramona Zenger in dieser Folge nach. Dabei erzählt die Blick-Gesellschaftsredaktorin der Paartherapeutin schonungslos offen ihre eigene Trennungsgeschichte.

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00:00:11: Willkommen zu in Tim und Ut am Podcast über Liebe, Sex und Beziehungen.

00:00:15: Mein Name ist Sandra Casalini, bin Gesellschaftsredaktorin beim Blick.

00:00:18: Wir reden heute über ein ehemals schwieriges Thema und zwar geht es um Trainings.

00:00:23: Das Ziel ist, dass wir bis Ende dieser Folge die vier grossen Fragen beantwortet haben.

00:00:31: Wieso bleiben wir so lange in unglücklichen Beziehung?

00:00:34: Wieso haben wir so Angst davor, alleine zu sein?

00:00:37: Wenn ich Zeit zum Gehen bin ... Und wieso könnte sich die meisten Menschen nicht friedlich trennen?

00:00:44: Mit mir hier zu diesen Fragen beantworten.

00:00:47: Partherapeutin, Psychologin Ramona Zenger.

00:00:49: Hallo!

00:00:53: Im Schnitt erleben Menschen so zwei bis vier Trennungen in ihrem Leben.

00:01:00: Eigentlich gar nicht zu viel.

00:01:01: Es ist eigentlich gar nicht so viel, nein?

00:01:04: Schöne!

00:01:05: Sechs Prozent von ihnen schittert im ersten Jahr der Beziehungen bei jüngeren Menschen.

00:01:11: Nicht erstundlich kommt es öfter zu trainieren.

00:01:14: Aber auch die Eltern sind im Vormarsch, die sogenannten Grey Devorses.

00:01:18: Also ältere Leute, die sich nach sehr langer Zeit trainen.

00:01:21: Die sicher auch etwas mit der Gesellschaft zu tun haben oder gehen davon aus.

00:01:28: Hat denn das Alter ... Oder die Länge, wo man mit jemandem zusammen ist.

00:01:33: Ein Einfluss darauf, wie schmerzhaft das Beziehung ist?

00:01:38: Training!

00:01:38: Entschuldigung!

00:01:42: Die Länge der Beziehung hat einen Einfluss, aber man kann nicht sagen es ist linear.

00:01:47: Man kann nicht die Formulierung machen.

00:01:49: Je länger das zusammen ist, desto schlimmer.

00:01:52: Es kommt auf viele verschiedene Faktoren darauf an.

00:01:55: Einerseits kommt es darauf an auf die Beziehungsqualität.

00:01:58: Wie war sie in dieser Zeit?

00:02:00: Also wie glücklich oder unglücklich war es bar?

00:02:03: auf die Investition in die Beziehung.

00:02:06: Und damit meine ich natürlich nicht einfach finanziell, sondern es könnte sein oder man investiert in eine Beziehungen, wenn man zum Beispiel Kinder hat, Finanzen natürlich auch zusammen teilt, viel Zeit verbringt und das Teil der Leben.

00:02:18: Also so ein genanntes ... Wir sagen dem also um das Viergefühl oder Vieridentität.

00:02:23: Je mehr das ist, desto schlimmer wird es.

00:02:26: Das tut darauf hin, dass jetzt eigentlich Eine Trennung nach einer längeren Beziehung mehr wehtut.

00:02:33: Ich kenne aber eine Leute, die superkurze World Wind Romance sehr festintensiv und brutal gelitten haben bei der Trenning.

00:02:42: Was ist denn das?

00:02:43: Wieso leiden diese Menschen so fest nach sechs Monaten?

00:02:48: Ja, das habe ich auch schon gehabt.

00:02:50: Auch in der Praxis hatte ich zum Beispiel nach kurzen, aber vielleicht sehr intensiven Beziehungen, die halt in dieser kurzen Zeit vielleicht schon ganz viel geteilt wurden.

00:02:59: ohne dass das gerade der gemeinsame Wohnung oder Kind heisst.

00:03:02: Und da kommt es natürlich auch auf den sogenannten Bindungsstil drauf an, also was habe ich selber für Erfahrungen mit Bindungen über im Leben gemacht?

00:03:10: Da prägen uns ja die Bindung von unseren Eltern ganz fest und je nachdem wie sicher oder unsicher dieser Stil ist, hat er einen wahnsinnigen Einfluss auf die Beziehung... Äh, auf die Trennung!

00:03:20: Entschuldigung bei der gleichen Fehler!

00:03:21: Auf der Trenning natürlich!

00:03:23: Und dann, Trenningsart eine plötzliche Plötzlich, das diskutieren wir nach Arabeno.

00:03:30: Eine plötzliche Training ist meistens schlimmer als wenn man sich wie so anfängt auseinanderleben viel Konflikte hat und beide bemerken, irgendwie ist es nicht mehr so stimmig zwischen uns.

00:03:40: Darum ist auch Ghosten so scheisse.

00:03:41: oder weil du dich einfach im leicht leeren Raum... Komplett!

00:03:44: ...und du hast, ich weiss ja nicht, gesagt der gescheitere Mal überhebt, ist ein Scheißcharakter, ich weiß's nicht.

00:03:50: So

00:03:50: vielleicht nicht,

00:03:51: aber dann vielleicht lieber etwas

00:03:54: sagen.

00:03:55: Nein, Ghost ist das absolut schlimmste.

00:03:56: Das sage ich immer und immer wieder meinen Klienten.

00:03:59: Sie sagen ja, dann habe ich halt nichts geschrieben.

00:04:01: Ich

00:04:04: muss gestehen, dass

00:04:05: ich

00:04:06: es auch nicht nie gemacht habe.

00:04:09: Aber es ist ein anderes Thema.

00:04:11: Genau!

00:04:12: Ich habe die Trennung hinter mir nach zwanzig Jahren zwei Kinder sehr schmerzhaft.

00:04:19: Alles was vorher war, habe ich gar nicht mehr im Kopf.

00:04:22: Ich stelle schon wahnsinnig nachher.

00:04:26: Eine mag ich mir erinnern, weil sie eine Suchaktion ausgelöst hat!

00:04:30: Gerade so?

00:04:31: Ja, es ist so.

00:04:33: Ich war irgendwie zwanzig und hatte eine Fernbeziehung mit dem Italiener von Mellanglo gewohnt.

00:04:40: Wir wechselten uns ab und kamen einmal in Schärchen.

00:04:43: Und dann hat man das nicht mehr funktioniert.

00:04:46: Nachdem wir den Teil geschenkt haben auf Mingeburtstag

00:04:49: ... Du kannst gerade denken, dass du die Geschichte erzählt hast.

00:04:52: Genau!

00:04:52: Und er fand es ganz schwierig.

00:04:54: Ich dachte ja, vielleicht ist es ein bisschen mehr Humor wert.

00:05:01: Und dann habe ich aber gedacht, was machst du jetzt?

00:05:04: Drennen am Telefon ist nicht okay.

00:05:06: Ich finde es nicht okay und da musst du dir vorstellen das war vor zwanzig Jahren ... wie alt bin ich?

00:05:13: Fünfzig?

00:05:14: Zwanzig?

00:05:14: Es war vor dreißig Jahren mit den Nünzern keine Handys oder so.

00:05:18: Und ich bin jeweils mit dem Bus auf Berlin-Zonen, der hat mich abgeholt und wir sind nachher auf Meilen gefahren.

00:05:23: Ich ging in die Sonne mit dem Busser an den Bahnhof und sagte, ich komme nicht mit dir aufs Meiland.

00:05:30: Es gab Peck

00:05:32: dabei bis zum Wochenende?

00:05:34: Nein!

00:05:34: Keine Ahnung mehr, weisst du es nicht.

00:05:36: Auf jeden Fall komme ich nicht mit mir auf das Meilande, weil ich finde ... In meinem Kopf war es nachher ein Wissen.

00:05:40: Man sitzt schnell ins Kaffee und diskutiert irgendwie.

00:05:42: Und dann schaut er mich an und sagt Das hättest du mir am Telefon können sagen.

00:05:47: Er ist umtreten, sein Auto gestiegen und weg!

00:05:49: Ohne ein Gespräch,

00:05:50: ohne nichts, er wollte nichts wissen...

00:05:53: Und ich bin einfach so dargestellt und dachte... Ja shit jetzt ganz gut was mache ich jetzt?

00:05:58: Es steigt jetzt einfach in den Bussen und fährt wieder heim.

00:06:00: Er hat völlig verdattert und dann habe ich den Beschlossegang zu meiner Grossmutter, die ihn an das Kona gewohnt hat.

00:06:06: Keine zu meiner Großmutter.

00:06:06: Ich war nicht zu meiner grossmutter gegangen.

00:06:08: Die hatte Freude gehabt.

00:06:11: Und ihr habt mir glaube ich das Geschichte erzählt.

00:06:15: Er, aber wo er daheim war in Mailand auf ein paar Gleichneuern, wie es Redenbedürfnisse gab und Leute bei mir zu Hause an.

00:06:22: Wie gesagt, noch kein Handy ist mein Vater am Telefon und sagt, nein, die ist nicht da, sie ist bei dir ... Hat sein Papa

00:06:28: nicht gewusst?

00:06:29: Nein!

00:06:29: Nein,

00:06:33: das ist nicht bei mir.

00:06:35: Und irgendwie habe ich eine solche Aktion.

00:06:37: Ich habe von all dem nichts mitbekommen und war bei meinem Grossen am Kerfeln.

00:06:42: Irgendwann hat mein Grossgefund den Weiß gesagt im Faktor, dass du hier bist und gesagt hast, nein, ich hätte gefunden, wie es gewesen wäre.

00:06:50: Lüten wir immer

00:06:50: an!

00:06:51: Genau.

00:06:51: Und

00:06:52: dann ist die Suchaktion beendet worden?

00:06:53: Genau, genau!

00:06:54: Das ist ein bisschen das Trainingsgeschichte aus meiner Jugendwohnung.

00:06:59: Aber ohne... Hat es noch ein Gespräch gegeben oder ist das...?

00:07:02: Ich

00:07:02: kann mich im Fall überhaupt nicht erinnern, ob wir nochmal geredet haben nach dem oder nicht.

00:07:08: Überhaupt

00:07:08: nicht.

00:07:10: Weil aus eigener Erfahrung und auch als Erfahrung aus der Praxis finde ich sind das so einfach die allerschlimmsten Gespräche.

00:07:18: Vor allem wenn man dann wieso weiss Irgendwann müssen wir jetzt dann auseinander, und dann gibt es vielleicht mal ... Also, ja.

00:07:25: Gibt's einfach mal ein bisschen im Break?

00:07:26: Ich weiss

00:07:30: nicht, wie schlimm das ist gefunden.

00:07:31: Okay!

00:07:32: Ich war in den Zwanzig.

00:07:32: Wir haben uns ja einfach am Wochenende gesehen.

00:07:34: Du hast

00:07:35: keine zu dramatischen Erinnerungen.

00:07:36: Ich habe Matura gehabt, ich hatte einen neuen Lebensnapschnitt angefangen.

00:07:39: Ich glaube, das ist tatsächlich nicht so etwas, die mich nachhaltig waren, wenn sie nix beschäftigen.

00:07:44: Ja.

00:07:44: Sonst wüsstest du es wahrscheinlich noch.

00:07:45: Das sicher, das sicher.

00:07:47: Ich habe letztens im Tag in ein Indie gelesen mit dem Philosophen Alain Double Ton und er sagt, wir sagen heute Fahrlässung und verläumten jemandem, weil man uns langweilt.

00:08:00: Früher haben wir für den Schitter eines Ehe einen gesellschaftlichen Preis bezahlt und heute sagt es nicht mehr so.

00:08:09: Ja, stehst du mir etwas zu hoch?

00:08:14: Einerseits ja.

00:08:15: Früher hat man sicher einen höheren gesellschaftlichen Preis bezahlt, also starker soziale Druck oder auch ökonomische Abhängigkeit vor allem natürlich von Frauen, die sich vielleicht nicht so einfach enttrennen können.

00:08:27: Also Trennungen sind ja auch stärker stigmatisiert sein und heute ist das bestimmt so dass es gesellschaftlich akzeptierter ist sich zu trennen.

00:08:37: Wir achten ja auch Stärkern irgendwie auf Individualisierung Selbstbewirkung etc... Aber, ich baue ein grosses aber und nachher nehme es mich wundern was diese Sau raufstößt.

00:08:48: Ich denke viele Menschen leiden viel länger unter der Angst vor der Trennung als schlussendlich unter den negativen Gefühlen von dieser Trenning an sich.

00:08:57: Was nimmst du zu dem sagst?

00:09:00: Ja, Angst vor Gefühl!

00:09:03: Also ich glaube... Du hast recht fest Recht Und was mir an diesen Aussagen auch so raufzustoßen ist dass es so eine Anschein gibt also ob jemanden, der über andere verlassen wird.

00:09:17: Am Morgen einfach aufwacht und denkt ... Ah!

00:09:20: Ich glaube, ich verlasse heute mal meinen Partner.

00:09:22: Tschüss!

00:09:23: Genau.

00:09:24: Das ist in der

00:09:26: unglaublich seltensten Fälle so.

00:09:28: Kann ich völlig bestätigen aus meiner Praxis, dass ich auch viele Einzelpersonen neben Sporttherapien habe, die vielleicht unglücklich im Beziehungen sind?

00:09:36: Aber bis Menschen zu diesem Punkt kommen, wo sie wirklich wie soll ich es aus der Praxis herauslesen und sagen?

00:09:43: Ich mache das jetzt.

00:09:45: Braucht es meistens ganz viel Zeit?

00:09:47: Zwei Jahre sind sie im Schneezägerstudium, zwei Jahre vom ersten Wahrnehmen von dass etwas nicht so gut ist bis man tatsächlich sich trennt und das ist nicht mit einfach in Gang mal

00:10:00: beidah.

00:10:01: Das ist ein langer Prozess.

00:10:02: Das führt uns zu dieser ersten Frage wieso bleiben wir eigentlich solange in unglücklichen Beziehungen?

00:10:09: Ich habe letztes Intruch gemacht mit einer Emotionscoaching, deutschen Emotion-Coachin Carlotta Welding.

00:10:15: Sie sagt – bemerkenswerte Satz «unglückliche Beziehungen sind das Normalsten der Welt».

00:10:23: Man heiratet oft schon nicht aus Liebe, aus Geld und sozialem Status wegen religiösen Gründen oder Kinder usw.

00:10:33: Und dass man dann aus diesen Gründen auch bleibt?

00:10:37: Selbst wenn am Anfang Liebe im Spiel war, ist es selten noch verwerflich.

00:10:44: Ja ich würde das total unterstützen was Carlotta Wilding sagt und zwar sage ich auch viel der Paar oder den Einzelpersonen bei mir in der Praxis.

00:10:52: Es gibt viele verschiedene Motive warum man in einer Beziehung bleibt Total legitim.

00:10:59: Es gibt Motive, es ist leidenschaftlich.

00:11:02: Ich möchte Sicherheit, ich habe einen Kinderwunsch und eine soziale Anerkennung oder eben auch Religiösität.

00:11:08: Und es ist normal, dass Beziehungen wie verschiedene Funktionen erfüllen.

00:11:12: Bei uns allen nicht einfach die gleichen.

00:11:15: Problematisch wird es dann, wenn emotionale Bedürfnisse in der Beziehung nicht abdeckt werden auf längere Zeit.

00:11:23: Nur, sage ich jetzt mal wegen dem Finanziellen bleibt.

00:11:26: Weil dann führt das ja zu einer psychischen Unzufriedenheit auf längere Durche.

00:11:31: Ist aber ganz oft... Gerade Frauen können sich einfach sehr, sehr oft den Trainingsschlicht nicht leisten oder?

00:11:38: Das ist ein anderer weiter ganz wichtigen Faktor.

00:11:41: In letzter Zeit habe ich gerade in meinem Freundeskreis erlebt ein Paar, der drei Kinder hat Also, die sich trennt hat und dann weiterhin zwei Jahre in der gleichen Wohnung geblieben ist.

00:11:55: Einfach aus dem Grund raus, dass die Wohnsituation in Zürich so prekär ist – und beide!

00:12:01: Möchte den Kontakt zu den Kindern palten und sie einfach von der Wohnung her keine andere Lösung gefunden haben, um irgendwie in der Nähe am besten noch das Kind davon nicht zur Schule gehen.

00:12:12: Noch mal irgendein Fünfzimmerwohnung zu finden oder ein Vierzimmer-Wohnung war einfach unmöglich.

00:12:17: Dann sind diese zwei Jahre zusammengeblieben aber eigentlich also nicht einmal sparen was ich auch mitbekomme was natürlich auch viele Schwierigkeiten mit sich gebracht hat bis eine Person dann jemanden uns gefunden hat.

00:12:29: und dann ist es wieder ringender geworden.

00:12:32: Sie sind auseinandergezogen und die Person, die ausgezogen ist, hat aber nicht eine grosse Wohnung gefunden.

00:12:39: D.h.,

00:12:39: die Kinder sind jetzt mehr bei einer Person, weil die anderen gar keine Kinder übernehmen.

00:12:44: Sehr tragisch, finde ich.

00:12:47: Und kommt tatsächlich oft

00:12:48: vor?

00:12:48: Genau!

00:12:50: Ein zweiter Grund, warum sich viele nicht die Kinder trennen, hat Carlotta Welding auch spannende Thesen dazu.

00:13:00: Und zwar geht es gar nicht so fest... um Kind selber, sondern dass man Angst hat, dass Kinder ihm nicht mehr gerne haben, wenn man ihre Familie zerstört.

00:13:10: Genau!

00:13:11: Ich höre häufig auch in meiner Praxis, dass Menschen sagen, ich möchte meine Kinder wie das romantische Familienbild nicht wegnähen.

00:13:20: Also, dass wir zu vier sind und wir leben zusammen etc... Oder auch selbst, logischerweise wachsen wir alle mit einer romantischen Vorstellung auf und sich das selber nicht wegnemen wollen.

00:13:32: Ich bin jetzt gescheitert als Glaubenssatz oder dass die Leute denken ich bin gescheitert natürlich nicht objektiv gescheittert weil dann sage ich den Menschen immer ihre Kinder merken viel mehr als sie können vorstellen Und sie sind ein super Modell für ihre Kinder.

00:13:47: wenn sie für sich einstehen zusammen erwachsene Lösungen finden und Kinder lernen Man kann auch unsere Situation wieder rauskommen.

00:13:55: Und man kann das lösen!

00:13:57: Du willst etwas sagen?

00:13:58: Ja, ja... ist so aber braucht natürlich extrem viel Selbstreflektion und alles was wir Kindes tun haben ist einfach wahnsinnig schwierig wenn du älter bist und du hast wahnsinnige Angst etwas falsch zu machen.

00:14:17: und die nachher vielleicht etwas vorzuwerfen.

00:14:19: Wenn das Kind in der Jugend Schwierigkeiten hat, ist es sicher wegen unserer Trennung.

00:14:22: Genau.

00:14:23: Als Beispiel.

00:14:26: Bei mir war es wirklich so ... Bei mir ging es viel länger als die zwei Jahre.

00:14:31: Vom ersten Mal, wo ich wirklich gemerkt habe, dass ich nicht glücklich bin.

00:14:37: Was aber bei mir wirklich extrem war, ist, ich nahm nicht meine Beziehung als unglücklich wahr.

00:14:41: Ich nahm mich selber als ungrücklich wahr!

00:14:46: Und ich konnte es sogar sehr genau sagen, warum.

00:14:51: Du

00:14:51: unglücklich warst?

00:14:52: Ich habe sehr genau gesagt, dass ich mich verloren habe.

00:14:55: Ich bin niemand mehr.

00:14:57: Ich habe mich verloren in einem Hamsterrad aus Kind- und Partnerschaften und Job.

00:15:04: Ich war nur noch eine Mami-Partnerin und Journalistin.

00:15:10: Sie kennen nicht meine Namen.

00:15:14: Ich hatte das Gefühl, ich muss mich irgendwie wiederfinden.

00:15:18: Kann das nicht in der Relation zu meiner Beziehung sein?

00:15:20: Beziehungsweise ist einfach ein Puzzleteil in diesem Ding drin gewesen und habe keine Ahnung, wenn ich das hätte machen sollen.

00:15:29: Wenn ich zu dem Zeitpunkt zu dir komme ... Was hättest du mir gesagt?

00:15:35: Ich wollte mit dir herausfinden... Also mal die verschiedenen Lebensbereiche, wieso?

00:15:40: Ein bisschen beleuchten.

00:15:41: Und mal schauen wo sind eigentlich deine Bedürfnisse erfüllt und wo nicht.

00:15:46: Mich hat es sehr wunder genommen... Jetzt vor, was du gesagt hast, hättest du gesagt, deine Beziehung macht dich glücklich.

00:15:53: also ist diese Stimmung.

00:15:54: Hättest das so beantwortet?

00:15:56: Nein, nein!

00:15:58: Weil mich hat dann sehr gewonnen wenn du vehement gesagt hast aber meine Beziehungen ist es nicht, das ist kein Thema.

00:16:05: Dann habe ich genau dort eingestiegen.

00:16:07: Warum?

00:16:09: Weil da hätte ich den Wahr genommen, hier ist wirklich eine Tür zu.

00:16:12: Über das dürfen wir jetzt wieder etwas festreden.

00:16:15: Und umso mehr hätte ich mich dafür interessiert ... Aha!

00:16:17: Ist es dann so Stimmung in der Beziehung?

00:16:21: Es ist sehr schwierig, wenn ich sagen könnte, dass etwas anderes macht mein Unglück.

00:16:24: Das hätte auch meine Kinder machen müssen, und das war überhaupt nicht irgendetwas.

00:16:29: Oder mein Job macht meinen Ungluck.

00:16:32: Es ist einfach meine ... meine ganz Rollen in dem Ganzen.

00:16:38: Ich glaube, ich kann es nicht besser sagen als ich habe mich selbst verloren.

00:16:44: Dich Sandra hat es mir so gegeben?

00:16:45: Nein,

00:16:45: sie hat es wirklich nicht mehr gegeben und ich habe mit mir extrem lange

00:16:49: gekämpft

00:16:52: und mich gefragt wie ich das irgendwie lösen kann... Ich habe das falsch gemacht, was ich in dieser Situation und beziehungsweise das offensichtlichste für mich war.

00:17:12: Nachher war es so ... Ja, ich war sehr jung, als ich meinen Partner kennengelernt hatte.

00:17:19: Wir waren relativ jung, sind die Kinder gekommen.

00:17:21: Ich habe vielleicht das Gefühl, dass ich etwas verpasst

00:17:24: habe.

00:17:25: Ah, ja.

00:17:25: Vorher habe ich nur

00:17:26: Zeit zu kommen.

00:17:27: Etwas wahnsinnig offensichtlich!

00:17:28: Das weisst du irgendwie?

00:17:29: Ja, vielleicht habe ich etwas verpasst.

00:17:33: Ich habe nie grosse Party gemacht, nie grosse ... Weiss ich was... Und habe angefangen wirklich die Lehre in mir einfach mit Totalparty machen und sehr viel Alkohol kompensieren.

00:17:45: Und wir wissen beide, dass es total gut funktioniert oder?

00:17:49: Hast du mit jemandem darüber gesprochen?

00:17:51: Nein.

00:17:51: Freundinnen, Partner?

00:17:53: Ich bin niemandem.

00:17:55: Also es hat niemand gewusst von außen, wie es dir eigentlich geht?

00:18:00: Nein.

00:18:00: Weil auch ich habe das Gefühl, dass mein Niemand verstaubt ist.

00:18:03: Ich habe ganz wenige profitseitige Mütter gekannt und ganz wenigen Müttern, die so ... die so fest berufstätig waren, wie ich.

00:18:13: Ich habe schon die Erfahrung gemacht, dass ich wahnsinnig verurteilt war für das.

00:18:18: Das ist vor zwanzig Jahren nicht so lange.

00:18:20: Wenn du als Mutter so viel geschafft hast ... Du bist wirklich der, wie es fertiggemacht hat!

00:18:26: Und ich hatte das Gefühl, wenn ich das jemandem sagen würde, dann kommt nur ...

00:18:30: Du schaffst zu viel.

00:18:31: Ja,

00:18:31: du arbeitest schon zu viel?

00:18:33: Von Anfang an ... Du wirst nicht verstanden.

00:18:36: Ich dachte von Anfang an, das kann man niemandem sagen.

00:18:40: Sonst heisst es wieder ... Das war mein Problem für mich, dass ich in den Kakenen gerutscht bin, weil ich so fest allen Namen zeigen will, dass es geht und dass ich gut sein kann und perfekt machen kann.

00:18:53: Und wenn ich zugegeben hätte ... Es geht nicht!

00:18:57: Es geht nicht, weil etwas auf der Strecke blieb und das bin ich.

00:19:01: Dann

00:19:01: haben wir

00:19:04: schon gewusst.

00:19:06: Hat es einen Punkt gegeben?

00:19:09: Jetzt kann ich irgendwie nicht mehr so weitermachen.

00:19:10: Also irgendeine entscheidende ... Sehr

00:19:12: viel später, sehr viel später!

00:19:14: Zu diesem Zeitpunkt nachher irgendwann jedes Wochenend Party und Zeug und Sachen habe ich dann relativ schnell gemerkt, dass es ... Also

00:19:22: innerhalb der Beziehung?

00:19:24: Ja ja... Du bist etwas ausgebrochen,

00:19:25: oder?

00:19:25: Ja genau.

00:19:26: Ich habe das nie gemacht.

00:19:27: Ab dem Zeitpunkt, an dem meine Kindheit war, bin ich nicht mehr ... Ich bin mit Freunden weg.

00:19:32: Das ist mein eigenes Entscheid, das hat niemand von mir verlangt.

00:19:35: Aber das war so ... In meinem Kopf, wenn du so viel schaffst, musst du jede Sekunde für die Kinder nicht

00:19:44: schaffen.

00:19:45: Ach so!

00:19:46: Ganz viel schlecht zu wissen.

00:19:48: Und hast schnell gemerkt, dass es nicht funktioniert.

00:19:50: Ich bin wieder zurück in das alte Fahrwasser und habe nachher gefunden ja ... Jaa... Das ist ja nicht so schlecht.

00:19:58: Vor allem weil ich so geschockt war, wahrscheinlich von mir selbst.

00:20:01: Und einfach kannst du ja nicht jedes Wochenende irgendwie Kanten geben.

00:20:04: Das ist total dumm und das macht

00:20:07: ... Es

00:20:07: macht ja auch nicht glücklich!

00:20:10: Und dann?

00:20:12: Jaa... Und dann ist wieso die Ruhe zwischen den Stürmen gekommen.

00:20:19: Dann habe ich halt wieder so ein bisschen weiter ... gemacht.

00:20:24: Also wieder wirklich zurück?

00:20:25: Wieder einfach wieder zurück und es war ein wenig lang ruhig, weil wir gemerkt haben, dass anderen da funktioniert auch nicht.

00:20:31: Ich glaube recht gut so.

00:20:34: Was ich nie gehabt habe... also es ist auch die Trennung überhaupt nicht im Rundstand

00:20:38: derzeit.

00:20:38: Also nicht thematisiert oder

00:20:39: bezieht.

00:20:39: Gar nicht, aber auch in mir dinnen nicht.

00:20:41: Und was ich

00:20:43: auch

00:20:43: nie gehabt hab, ist Angstformaleisei gar nicht.

00:20:47: Okay.

00:20:49: Das ist mega spannend, dass du das sagst.

00:20:51: Ganz, ganz häufig erlebe ich das als grösste Hemmschwelle bei den Menschen, die in Praxis kommen können.

00:20:57: Dass Menschen sagen, was soll ich damit mit meiner Zeit anfangen?

00:21:01: Ich bin dann einfach alleine sozusagen ... Könnte mich nur so eine halbfühle, weil jetzt waren wir immer ein Duo, der auch fester zusammen ist etc.

00:21:11: Und da ist es ganz fest abhängig davon, was man für Glaubenssätze hat und ich nehme an, du hast wie ... gesund zu vertrauen in andere Menschen und auch dich selbst.

00:21:23: Ich bin auch okay alleine, mein Selbstwert ist nicht abhängig von der anderen Person.

00:21:28: Dass du keine Angst gehst?

00:21:30: Genau das war es nicht.

00:21:32: Mein Selbstwert war gar nichts.

00:21:37: Aber ich glaube, man mag mir das nicht geben, aber ich bin ein relativ introvertierter Mensch.

00:21:43: Introvertiert heisst ja nicht nur immer allein ... Tank auf, wenn ich alleine bin.

00:21:50: Rühme oder so Dinge mit ganz vielen Menschen.

00:21:54: Das zieht mir Energie.

00:21:57: Andere Leute gibt das Energie.

00:22:00: Wir ziehen das.

00:22:01: Wenn ich allein ... Ich bin gut alleine und dann darfst du nicht vergessen, dass ich zwei Kinder habe.

00:22:07: Du bist nicht

00:22:08: alleine gewesen?

00:22:08: Die

00:22:08: sind zu dem Zeitpunkt Anfangs Tini, Tini war.

00:22:13: Und Einsamkeit war gar keine Option.

00:22:17: und wenn wäre die Option eher ein Versprechen als eine Drohung gewesen?

00:22:27: Wie gesagt ... Ich kann das nicht so nahvollziehen, dass ich Angst vor mir alleine bin.

00:22:31: Lustigerweise

00:22:32: haben wir euch gefragt in was für Situationen ihr in einer unglücklichen Beziehung bleiben würde.

00:22:39: Auch bei unserem Publikum ist die Angst vor einer Leise nicht so da.

00:22:43: Nur acht Prozent haben gesagt, sie hätten Angst vor eine Leise.

00:22:47: Acht Prozent?

00:22:49: Acht!

00:22:49: Okay.

00:22:50: Fünfzehn Prozent haben sagt wegen dem Geld, wir können es nicht leisten.

00:22:54: Ja.

00:22:54: Jemand in den Vierteln sagt ja, hoffen halt, dass das besser wird und über die Hälfte sagen nein, gar keine.

00:23:02: Es gibt keinen Grund zu meiner unglücklichen Beziehung bleiben.

00:23:05: Wir würden sofort gehen.

00:23:07: Das erlebe ich anders.

00:23:09: Das

00:23:09: ist wahrscheinlich ein bisschen so, wie man sich selber sehen will oder man hat das noch nicht

00:23:16: so erlebt?

00:23:16: Oder viel soziale Wünschtheit, dass man weiss, eigentlich sollte man das nicht haben.

00:23:23: Es wäre gesund, wenn wir das nicht so fest haben, weil es uns einfacher machen würde, wenn man nicht Angst hat vor einer Leise.

00:23:29: Ich erlebe aber in meiner Praxis, dass viele Menschen Angst haben vor einer leise.

00:23:36: ... wahnsinnig Angst gemacht hat.

00:23:39: Warum?

00:23:39: Ich glaube so, dass das Gefühl... ich glaube einerseits ist es hier im Alltag zu teilen.

00:23:51: Obwohl ich viele Freundinnen schon immer und auch dort hatte.

00:23:55: Aber ein Beziehung ist viel exklusiver als Freundschaften.

00:24:00: Ich weiss nicht, mit einem Partner hat man jeden Tag Kontakt oder sieht sich wie auch immer.

00:24:06: Es ist so jemand hier für gemeinsame Pläne, was wir am Wochenende machen und ohne dass das symbolisch war.

00:24:13: Das hat mir tatsächlich sehr Angst gemacht!

00:24:16: Und ich glaube auch

00:24:17: nicht ...

00:24:18: Vielleicht hat es hier noch mehr mit dem Selbstwert zu tun.

00:24:22: Vielleicht wäre es jetzt ein bisschen anders?

00:24:24: Ich hoffe, ich komme nicht in die Situation!

00:24:27: Aber es macht wie evolutionspsychologisch auch wirklich Sinn.

00:24:31: Weil früher ist allein sein für das Überleben schwierig war.

00:24:36: Also Menschen haben in Gruppen gelebt und beschützt, sind gejaget, haben zusammen gegessen, weiss nicht was... Und darum macht es wie einen Sinn.

00:24:43: Es ist in uns eine Gene drin Und trotzdem ist es aber so, dass es nicht mehr so berechtigt ist heute Tag.

00:24:49: Weil wir ja zum Beispiel was Essen betrifft nichts von anderen Menschen abhängig sind.

00:24:53: Also in alles Nebereiten gerade!

00:24:55: Das habe ich nicht gehabt.

00:24:57: Ich hatte das Gefühl, dass ich mich beschäftigen könnte oder niemandem reden kann.

00:25:02: Aber Angst vor dem Alltag?

00:25:04: Nein, ich war brutal.

00:25:07: Vor

00:25:07: der Aufgabe?

00:25:08: Ja, es geht die Wüste ja nicht einmal, wo ich in den Reifen wechseln muss an meinem Auto ... Oder all den Papierkramen und

00:25:19: so.

00:25:20: Wissen

00:25:20: Sachen, die er übernahm hat!

00:25:22: Von diesem habe ich enormer Respekt.

00:25:24: Und ich glaube, das erste Mal, als ich so richtig stolz war auf mein Training, in dem ich unsere Krankenkassenpolissen gestrahlen habe.

00:25:33: Meine und die von den Kindern.

00:25:34: Und dann guckten wir mal, was brauchen wir?

00:25:36: Was müssen wir gehen können?

00:25:38: Dort drin gelaufen bin gesagt, dass ich das und das nicht brauche.

00:25:41: Und am Schluss hatte ich drei Polisse,

00:25:46: die günstiger

00:25:47: waren und so gestommen haben und singen gemacht haben.

00:25:49: Da dachte ich,

00:25:50: oh Gott!

00:25:51: Richtig gut für dich

00:25:53: selbst.

00:25:54: Ja, sehr gut!

00:25:55: Und so Erlebnisse sind total essentiell nach einer Trennung, dass man diese macht und nicht nur jetzt wie soll ich sagen organisatorisch sondern auch von Erlebnissen her also sozialen Erlebnis mit anderen oder auch allein, dass wir neue Erfahrungen machen können wo man merkt die sind zwar anders aber die sind unbedingt alles schlechter als mit ihm oder mit ihr.

00:26:17: Wir müssen zum nächsten Punkt kommen.

00:26:18: wenn ist es dann eigentlich Zeit?

00:26:25: Fysische und psychische Gewalt ist klar, aber auch wenn wir wissen beide, dass es nicht so einfach ist.

00:26:33: Immer das Ding muss sie halt gehen.

00:26:35: Ja ja, das ist es so.

00:26:37: Absolut!

00:26:39: Grundsätzlich kann man natürlich wie nicht von aussen sagen Es gibt klare Kriterien Aber es gibt ein paar Möglichkeiten, die man sich ansehen kann Und zwar kann man sich anschauen positiven Konten.

00:26:53: Also wie viel im Sinn von haben wir für mich subjektiv, haben wir genug positive Interaktionen also Wertschätzung, Zuneigung, Moment wo ich mich doch sehr wohl fühle in der Beziehung was mir gut geht.

00:27:08: Und es gibt Möglichkeiten aus Studierenden, die man annutzen kann zum Beispiel herausfinden.

00:27:14: Man könnte sich vornehmen über ein paar Wochen aufzuschreiben jeden Tag von eins bis zehn oder null bis zehn.

00:27:19: Wie zufrieden bin ich heute in der Beziehung?

00:27:22: Oder wie glücklich!

00:27:23: Und dann hat man aus den Studien herausgefunden wenn das über längere Zeit unter sechs Komma fünf ist... Man muss dann nicht mehr aufpassen, aber das ist eine Möglichkeit.

00:27:34: Wenn es wirklich über die Woche unter sechs und fünf ist, dass man sich vielleicht schon einmal Gedanken machen muss, warum bleibe ich eigentlich nicht so glücklich?

00:27:46: Und dann sind ja häufig verborgenen Themen dahinter.

00:27:50: Oder man kann es auch anders machen – einfach im Sinne von wie viele Tage in der Woche gut oder schlecht sind!

00:27:56: einfach auch so einteilen.

00:27:58: Und dann sollte man etwa so, wie Gottmann ist ein sehr bekannter Psychologe, hat so noch fünf zu eines Quoten aufgestellt.

00:28:05: Also es sollte wie möglichst fünf positive Interaktionen, positive Momente den einen negativen Aufheben.

00:28:14: Das kann man jetzt mal auf die Woche oder auch wieder über die Woche anschauen.

00:28:17: Wie ist das?

00:28:20: wenn noch Magschnommeln Minuten zuhören lassen.

00:28:23: Er hat wieso Kriterien definiert, die man daran merken kann, dass es in der Beziehung nicht mehr so stimmig ist?

00:28:29: Das sind diese Four Horsemen wie er sie definierte und zwar, wenn ganz viel Kritik kommen ist am Charakter von den anderen Personen Wenn viel Verachtung oder Respektlosigkeit unten ist, wäre zum Beispiel auch Auge rollen, wenn die andere Person etwas sagt.

00:28:42: Viel Defensivität und Stonewalling also emotionaler Rückzug und gar nicht mit dem Kontakt sein mit einer anderen Person Wenn man viel von diesem Beziehung hat, muss man sich überlegen.

00:28:52: Aber

00:28:53: ist das nicht schon zu spät?

00:28:54: Gerade wenn du vor Respektlosigkeit und Verachtung redest ...

00:28:58: Ja.

00:28:59: Ich denke, wenn dieses Ausmaß annimmt, was bei den meisten Menschen über Grenzen ausgeht, es sind beschimpfige Beleidigungen in Richtung psychischen Gewalt, kann man wahrscheinlich sagen, er ist immer schon momentan bremsen.

00:29:18: Das ist auch das, was Thomas Meier schon mal gesagt hat bei uns in der Folge.

00:29:25: Dass bei vielen von Anfang an gewisse Sachen schwierig sind und ich habe den folgenden Satz einer Frau gehört, die immer nur so kurze Beziehungen hatte und sie sagte, für den Mann ist es immer ein Ankommen wenn er in einer Beziehung ist und für mich wäre es ein Anfang um etwas gemeinsam aufzubauen Mega spannend, weil es zeigt schon, wie unterschiedlich wir auch in Bezug auf Beziehungen sozialisiert sind.

00:29:56: Männer, die wollen quasi den Hafen und das nächste haben.

00:30:02: Und Frauen, die gehen vorwärts mit jemandem.

00:30:07: Ich überlege jetzt spontan, dass ... Ja, das sehe ich zum Teil vielleicht anhand von dem, dass sich schon mehr Frauen melden.

00:30:18: Zum Beispiel für ein paar Therapie.

00:30:20: Dass es häufiger Frauen sind und sagen, wir haben hier gewisse Themen, wir müssen die angehen.

00:30:25: Und dass ich jetzt einfach ... ja, es ist wirklich eine kleine Stereotübe, wenn ich im Moment meine Praxis denke, dass dann viele Männer wie so sind...

00:30:33: Ja,

00:30:34: so wir haben sie eigentlich insgesamt gut!

00:30:36: Und ja, manchmal ist es auch etwas schwierig, ist halt dann wegen der Kinder oder wenn ich wieder mal zu viel arbeite.

00:30:42: Das ist ein sehr sterile Typ, es gibt auch andere.

00:30:45: Aber ich finde das gar nicht mehr so eine schlechte Aussage.

00:30:50: Für mich ist es aber auch relativ stimmig.

00:30:51: Ich glaube und wir können ja nichts dafür für das.

00:30:55: Also Männer können auch nichts dafür, wie sie sozialisiert sind.

00:30:58: Und für sie ist das auch nichts ... Es ist grundsätzlich nichts Schlechtes, um das Gefühl anzuholen zu sein.

00:31:06: Man sollte wahrscheinlich einfach ... ob die andere Option auch noch offen sei?

00:31:10: Genau, wenn es ankommt, heißt Weiterentwicklung wird blockiert.

00:31:14: Dann kann man schon sagen, das ist prinzipiell schlecht.

00:31:19: Egal welche Beziehung zu ... Es gibt romantische Beziehungsfreundschaften

00:31:22: etc.,

00:31:22: eine Beziehungen sollte wie nicht stehen bleiben.

00:31:25: Wir entwickeln uns weiter als Menschen und wenn eine Beziege das nicht schafft, ist es meistens ungut oder führt zu einer Trennung.

00:31:32: Und

00:31:32: ich muss zum Fall gleich noch ein bisschen Lanzenbrechen für Männer.

00:31:36: Wenn ich etwas Positives sage, darf ich Männer sagen.

00:31:39: Auf jeden Fall!

00:31:39: Dann muss ich nicht alle Männer sagen ... Aber das Problem ist auch etwas wie Feminismus, die nur gehört wird, wenn er sehr laut und absolut ist.

00:31:52: Und dann gehören Männer jeden Tag eigentlich nur noch, wir brauchen ihn nicht mehr.

00:31:57: Das ist auch nicht cool?

00:32:00: Ich glaube, viele Frauen müssen sich grundsätzlich ... Man muss einfach sagen, Männer haben genauso Wertschätzung verdient wie Frauen.

00:32:11: Völlig!

00:32:13: Und wir brauchen alle einand und abhängig vom Geschlecht.

00:32:16: Richtig!

00:32:16: Und als Frau kannst du auch mal ... Also es fällt dir keinen Zack aus deiner Königinachronen, wenn du mal... Wenn du sagst, dass ich das Bild aufgehängt habe, sie hätte es vielleicht besser können.

00:32:34: Aber nein!

00:32:35: Danke, dass du das gemacht hast.

00:32:36: Ich schätze dir das sehr.

00:32:38: Viele Frauen haben das ein bisschen aus den Augen verloren und wundern sich nachher, wenn Männer frustriert sind.

00:32:43: Weil Sie die Wertschätzung gar nicht zeigen, meine

00:32:46: ich?

00:32:47: Ganz grundsätzlich schüttert man sehr viel an fehlender Wertschättung.

00:32:51: Das kann man sicher unterschreiben so.

00:32:54: Und zwar auf beiden Seiten.

00:32:56: Ich glaube bei den Frauen ist es fast ein bisschen am Überhand nehmen, weil der Mindset ... Ich muss Queen sein und ich brauche deine

00:33:05: ... Princess Treatment.

00:33:07: Nein nicht einmal unbedingt!

00:33:08: Aber einfach dieser Mindset von ... Ich brauche dich nicht und ich kann jederzeit gehen.

00:33:12: Das ist nicht falsch aber man kann jemanden auch einfach mal schätzen.

00:33:19: Absolut.

00:33:19: Insbesondere bei anderen Beziehungen.

00:33:21: Und wenn es zu fest ist, dass innen die Beziehung geht ja.

00:33:24: Aber auf jeden Fall ohne Abhängigkeit.

00:33:28: Welche Beziehungen sind gewisser Massen?

00:33:30: Ist eine gewisse emotionale Abhängigkeit?

00:33:32: Das ist vielleicht der schwierige Aussag für diese Einten aber ich kann nicht in einer Beziehungszeit und unverbunden sein.

00:33:38: Es geht einfach nicht und mit diesem kommt eine gewissen Abhängigung.

00:33:44: Was ich bei mir so krass finde, ist wir haben nie gestritten.

00:33:47: Ich war nie gestritten.

00:33:49: Ich hatte

00:33:50: immer Alarm.

00:33:51: Wir

00:33:51: hatten Diskussionen wegen Kind oder Organisationen, und wir waren sehr fest in diesem Hamsterrat.

00:33:59: Mein Kampf war mit mir selbst wirklich sehr fest.

00:34:03: Und was krass ist auch bei mir ... ich hatte ja alles.

00:34:12: Es ist

00:34:13: so objektiv?

00:34:14: Objektiv

00:34:14: habe ich alles gehabt von anderen Träumen.

00:34:17: Ich habe einen tollen Job.

00:34:19: Ich hatte zwei totalessige Kinder, ein Haus und einen Partner, der mich unterstützt hat.

00:34:27: Irgendwann habe ich mir täglich gesagt, wenn die das nicht glücklich machen.

00:34:31: Was bist du für ein Arschloch?

00:34:34: Das tut mir leid zum hören so ...

00:34:38: Ja!

00:34:39: Es ist ein grosser Unterschied zwischen Objektiv alles zu haben wie die emotionalen Bedürfnisse auch erfüllt.

00:34:47: Genau nach Wertschätzung oder genau nach Zuneigung, Aufmerksamkeit und Verbindlichkeit, sich geborgen fühlen – das ist einfach noch mal ein ganz anderes Kapitel.

00:35:01: Ja?

00:35:02: Ich habe mich natürlich selber nie gefragt, welche wirklich ich bin.

00:35:07: Ich kam so in einen Strudel nachher.

00:35:10: Und jetzt wird es hart aus ... Was schuld zu erwiesigen, bis zum Poren selbst hast.

00:35:18: Also nur noch...

00:35:21: Du hast wieder den innerlichen Kampf.

00:35:23: Hast du komplett für dich geführt?

00:35:24: Und vielleicht hätte man diesen Mädchen in die Müsse führen sollen, oder?

00:35:27: Nicht unbedingt als Kampf, aber dass wir nach außen treten ... Ja!

00:35:31: Das war auch der Vorwurf, warum du nicht gesagt hattest.

00:35:35: Ich wusste nicht, was ich soll sagen.

00:35:39: Was soll ich sagen?

00:35:40: Ich habe alles.

00:35:41: Ich bin wahnsinnig privilegiert und unglaublich unglücklich.

00:35:46: Aber das wäre ja schon eine Option.

00:35:48: Weil manch könnte so Sachen auch weit zu mehr Nähe führen, wenn man sich offenbart und verletzlich zeigt.

00:35:55: Das muss ja nicht immer heißen, jetzt trennen wir uns!

00:35:59: Das stimmt.

00:35:59: Wie gesagt, ich habe das auch gar nicht über die Beziehung ausgetragen.

00:36:03: Gar nichts.

00:36:04: Null.

00:36:04: Ich habe angefangen und das ist wieder sehr ein grosser Klassiker.

00:36:07: Wenn du deine Emotionen nicht mehr kontrollieren kannst, beginnst in den Körper zu kontrollieren.

00:36:11: Absolut obsessiv mit dem Körper kontrollieren!

00:36:15: Bis hierhin, wenn ich Paketschips gegessen habe, habe ich drei Tage nicht gegessen, um mich nachher bestrafen, weil es nicht irgendwie ... Und ich habe es dort wie so eine Art Kontrolle über mein Leben...

00:36:26: Versucht wieder sehr

00:36:28: lange?

00:36:29: Es ist wirklich sehr viel Negativität.

00:36:34: Also bis hin zur Selbstverletzung, nicht zu mir bestrafen, wenn ich unperfekt war.

00:36:44: Und nicht

00:36:47: glücklich mit

00:36:48: dem, wo du alles hast.

00:36:49: Nicht zufrieden mit dem was ich habe.

00:36:51: Ich habe aber immer durch all das gearbeitet und mit den Kindern funktioniert und so weiter und so fort.

00:36:58: Und das ist wirklich

00:37:00: brutal, was du alles ausgegangen

00:37:01: hast.

00:37:01: Extrem brutal!

00:37:03: Und der Turning Point ist gekommen, in dem meine Tochter mich verwischt hat... wo ich in den Wänden geschlagen habe, bis es knackt hat und bis mein Blut abgelaufen ist.

00:37:15: Wegen nichts!

00:37:16: Weil ich irgendetwas gemacht hatte, was ich das Gefühl hatte, habe ich wieder versagt.

00:37:21: Und dort war ...

00:37:24: Wegen deiner Tochter?

00:37:25: Ja,

00:37:26: da war der Ding.

00:37:27: Jetzt musst du etwas machen nicht für mich.

00:37:29: Ich wusste, dass das nicht gut ist.

00:37:32: Also...

00:37:33: Aber

00:37:35: ich bin nicht rausgekommen.

00:37:37: Aus dem Ganzen habe ich die Strategie mir zugelegt, um überleben in dieser Zeit.

00:37:41: Du

00:37:41: warst eigentlich mega

00:37:45: einsam?

00:37:45: Ja und nein!

00:37:46: Und ohne meine Kinder wäre ich untergegangen.

00:37:51: Dort wusste ich aber wirklich, es muss etwas passieren.

00:37:55: Und lustigerweise wusste ja recht schnell, was passiert.

00:38:00: Tränik?

00:38:01: Ja, ja.

00:38:02: Nicht weil ich ... Das ist auch so etwas, glaube ich, nicht weil ich gefühlsmässig den Mahn verlassen will.

00:38:13: Wir haben ihn immer wieder gefragt in der ganzen Misere, deine Liebstumina und die Antwort war immer und ohne überlegen Ja.

00:38:24: Aber ich glaube wir sind mega fest an einer sehr... eine weitverbreitete Illusion aufgelegt, die uns Popkultur und sogar Kirche in guten wie schlechten Zeiten und Lieben und Ehren erzählt.

00:38:43: Und das heisst, solange du genügend liebst, kannst alles überwinden!

00:38:48: Und das stimmt einfach nicht.

00:38:51: Warum nicht?

00:38:51: Wieso kann Liebe nicht alles überwinden?

00:38:54: Ja,

00:38:54: Liebe alleine ... Wie lange es nicht dauert, braucht so viele andere Sachen.

00:38:59: Es braucht so viel Fähigkeit.

00:39:01: Sonst noch wie auch zur Selbstreflektion oder Kommunikation und problemlöse Fähigkeiten eines Paars, die Liebe wie übersteigen.

00:39:09: Auch wenn man sich noch so festliebt, dass wir zusammen nicht weiterkommen und sich nicht weiterentwickeln können, kommt man zu einer Endstation in den Beziehungen.

00:39:18: Bei mir war es wirklich dann, dass Liebe zu meinem Partner und sogar die Liebe zu meinen Kindern nicht meine fehlende Selbstliebe mitmachen

00:39:28: konnte.

00:39:29: Das Loch konnte damit nicht gefüllt werden?

00:39:32: Ich glaube das ist mir in diesem Moment recht bewusst geworden.

00:39:36: Und dort habe ich auch gewusst, jetzt muss ich irgendwo Energie freimachen, damit ich wieder einwerden kann!

00:39:45: Und das ist wie die Job, ich brauche das Geld.

00:39:47: Die Kinder sind nicht gegangen.

00:39:48: Das Einzige, was übrig geblieben ist als Energiefresser war diese Beziehung.

00:39:55: Und dir war aber zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass du dich nicht mehr ... Dass deine Beziehungen nicht glücklich machte?

00:40:02: Weil es klingt so etwas rational.

00:40:05: Ich muss schauen, wo ich Energie zurückwühle.

00:40:07: Aber bist du bewusst, dass man in dieser Beziehungszeit nicht glücklich ist oder...

00:40:12: Ich habe mir die Frage nicht gestellt.

00:40:14: Ich war nicht glücklich, ich habe für mich einen Weg gebraucht, um mich wieder selbst zu finden.

00:40:20: Nicht einmal Beziehung macht man nicht

00:40:24: glücklich, sondern ... Ja okay!

00:40:27: Auf TikTok, eines der wahnsinnigen Seichtenquote zu lesen.

00:40:30: Ich fand, das trifft es wahnsinnig fest.

00:40:33: Du kannst deinen eigenen Weg nicht auf den Landkarten von jemand anderem

00:40:36: finden.".

00:40:38: Und ich habe wahnsinnige viele Maps in meinem Kopf gehabt.

00:40:41: Map für meinen Job und Map für meine Kinder oder Map für mein Partner.

00:40:44: Und Map für jeden Nachbarn in dieser verdammten Strasse, die mich je kritisiert hat.

00:40:50: Nur meine eigene nicht!

00:40:52: Ja...

00:40:54: Das ist der Bewusstwerde?

00:40:55: Und das,

00:40:55: glaube ich, wurde dort sehr bewusst.

00:40:57: Mega verständlich.

00:40:58: Die

00:41:00: Trennung selbst war hart, mega

00:41:04: hart.

00:41:05: Es ist extrem hart wenn du jemanden wirklich noch liebst und für mich war es nicht das Ding von.

00:41:11: ich will nicht mehr.

00:41:12: Es war wirklich ein Ding wo ich nicht mehr kann.

00:41:14: Ich wollte bis an mein Leben sehen aber ich konnte wirklich nicht mehr!

00:41:21: Aber auch dafür dass sie natürlich... Für mich war das sehr absolut.

00:41:26: Und für ihn wahrscheinlich schon etwas aus dem ... Nicht kommen, obwohl nicht total.

00:41:32: Ist es sehr friedlich gegangen

00:41:36: und

00:41:36: sehr respektvoll.

00:41:38: Was hat geholfen?

00:41:39: Was denkst

00:41:40: du?

00:41:40: Ich glaube schon der Fakt ist, dass wir miteinander wirklich immer noch sehr gerne haben.

00:41:46: Ja.

00:41:47: Ja... Irgendwie hasse oder weiss

00:41:49: nicht.

00:41:52: Also es gibt keinen Sinn, ich habe nichts davon Mein Partner als Bein zu gingen oder mein Ex-Partner und umgekehrt.

00:42:00: Ich habe nichts davon, wenn es ihm schlecht geht und um gekehrt

00:42:04: ist.

00:42:05: Und doch sehe ich manchmal das Paar wie so eine... Also, dass gewisse Menschen wie auch gewisse ... also so wie auch ein bisschen Trennungswut irgendwie brauchen, sagen wir dem so ein wenig.

00:42:16: Dass man den Schritt dann wagt.

00:42:18: Also, das man doch irgendwie so etwas Wut braucht und sich von der anderen Person wet-abgrenzt.

00:42:22: Und dass es manchmal nicht immer so friedlich ist.

00:42:25: Was nicht heisst, dass es so bleibt?

00:42:27: Aber dass es vielleicht mal im ersten Moment einmal kann... ein bisschen unfriedlicher auseinander.

00:42:33: Ja, ich glaube so dass das Conscious Encoupling also die Hollywood-Bar wie es da so etwas aufschwetzen will wäre es gewesen Queen of Paltrow wo das hier so geprägt hat den Ausdruck der ist relativ selten und ich glaube wir haben auch zuerst ein wenig Abstand gebraucht voneinander und ähm... Es ist nie mega.

00:42:59: es ist wirklich.

00:43:01: Wir sind nie Unfähr- und Gemeindesitzung aneinander zu keinem Zeitpunkt.

00:43:06: Ja,

00:43:06: das ist mega schön zu hören!

00:43:12: Ich glaube mit dem sind wir am Ende einer relativ harten Folge angekommen.

00:43:22: Ich habe sehr lange mit mir gerungen, jemanden zu erzählen?

00:43:28: Sehr verständlich...

00:43:29: Aber ich habe wieder TikTok gemacht, weil ich letztendlich auf TikTok bin Auf ein Typ gestoßen, fragte er Frauen um die Fünfzehn.

00:43:39: Sie sagten mir, was ihr gewünscht hättet, dass sie früher gewusst hätte im Leben.

00:43:46: Und dann kam Sittenweiss genau das.

00:43:49: Ich wollte ... dass ich mich nicht verliere.

00:43:54: Ich hätte gewünscht, dass ich meine Frühen um mich selbst kümmerte.

00:43:58: Ich habe mich nicht so konsequent hinter alles anderen hergestellt und dort habe ich gesehen, du hast schon immer das Gefühl, du bist alleine, aber es gibt einfach so viele Geschichten.

00:44:14: Und ja ... Für mich erzählt die Geschichte auch ... Nicht nur Frauen, sondern auch Männer.

00:44:19: Es kann auch immer mehr passieren.

00:44:23: Uns wird oft suggeriert, dass das Selbstaufgabe taugend ist und dass du ein guter Mensch bist, wenn du alle vor dir herstellst.

00:44:36: Und wenn du alles für andere machst und die Aufopfer sind ... Aber selbstaufgaben ist nicht taugender.

00:44:45: Sie nützt niemanden.

00:44:46: Und am Schluss nützt sie denen, wo du dich dafür aufgehst.

00:44:52: Gar nicht!

00:44:57: Ja... Ich finde es total bewundernswert und mutig, dass du das so erzählt hast.

00:45:02: Und ich bin mir sicher, du hast mit dem sehr viele andere erreicht, die vielleicht das kennen und sich in diesem so fest werden verstanden fühlen.

00:45:12: Und gleichzeitig fällt mir auf, dass wir zwischen uns Unsere Generationen, glaube ich, doch noch einmal einiges passiert ist.

00:45:19: Zum Glück ja!

00:45:19: Genau zum guten Glück.

00:45:21: und ich wie auch merke, dass meine Generation wahrscheinlich total profitiert von Frauen wie dir, die das so offen erzählen.

00:45:29: Dass wir nicht mehr das gleiche Muster erinnern können und uns komplett für eine Familie oder Beziehung aufgeben.

00:45:36: Also riesiges Dank.

00:45:38: Der Druck ist aber immer noch da?

00:45:39: Er ist nicht einfach weg?

00:45:40: Nein.

00:45:41: Man muss sich sehr...

00:45:45: Ich

00:45:48: hoffe, ihr habt auch etwas mitnehmen können heute.

00:45:51: Danke, dass ihr zugelassen habt und wir hören uns nächste Woche wieder.

00:45:55: Tschüss!

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