intim&laut #23 – Retterfantasien: Wenn Hilflosigkeit sexualisiert wird

Shownotes

Von «Pretty Woman» bis «Die Schöne und das Biest» – Filmklassiker hauen uns zu Dutzenden die Romantisierung und Sexualisierung von Hilflosigkeit und psychischen Problemen um die Ohren. Blick-Gesellschaftsredaktorin Sandra Casalini und Psychotherapeutin Ramona Zenger erörtern, wo Hilfsbereitschaft aufhört und wann das Rettersyndrom zum Problem wird. Und sie diskutieren darüber, was die Vorliebe für Bad Boys über weibliche Machtansprüche aussagt.

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00:00:11: Hallo und herzlich willkommen zu Intime & Lute, ein Podcast über Liebe, Sex und Beziehungen.

00:00:18: Mein Name ist Sandra Casalini.

00:00:19: Ich bin Gesellschaftsredaktor im Bibelblick.

00:00:21: Bei mir ist der Mona Zenger, Partherapeutin und Psychologin.

00:00:25: Wir sprechen heute über ein sehr spannendes Thema, das vermutlich sehr viel als Begriff nicht wahnsinnig viel sagt!

00:00:33: Aber wenn man etwas tiefer geht, fühlt sich vermutlich der eine und die andere ein bisschen ertappt.

00:00:40: Inklusive ich... Und?

00:00:42: Auch witzig!

00:00:43: Ein bisschen

00:00:44: auch du!

00:00:45: Bin ich davon

00:00:46: ausgegangen?!

00:00:48: Wir reden über das Retter-Syndrom.

00:00:52: Bevor wir anfangen Ramona sagt hier mal ein paar Filmtitel.

00:00:56: Und du sagst mir so spontan ...

00:00:57: Sind sie so alte, die ich kenne oder...?

00:01:00: Entschuldigung!

00:01:05: Sorry.

00:01:06: Es sind Uralte!

00:01:11: Du sagst mir, was du denkst, haben sie gemeinsam.

00:01:17: Unser Klassiker, Fifty Shades of Grey?

00:01:19: Den kann ich nicht.

00:01:21: Hast alle die Teile gesehen eigentlich?

00:01:23: Ich habe gar keine gesehen.

00:01:24: Ehrlich,

00:01:24: ich habe jeden angefangen und bin bei jedem eingeschlafen.

00:01:29: Nein,

00:01:29: es hat mich wirklich nicht so angesprochen, aber nicht dass es jetzt fest ist um

00:01:32: den Fingern.

00:01:34: Also Fifty Shades of Grey, A Starry Spawn

00:01:37: mit Bradley Cooper

00:01:39: und

00:01:39: Lady Gaga.

00:01:41: Und die Schöne und das beisst!

00:01:43: Ja also... Die kannte ich wirklich, so habe ich Glück gehabt.

00:01:48: So ein bisschen Thema ... Frau rettet Mann in hilflosen Positionen oder hat es Bedürfnisse?

00:01:55: Genau!

00:01:56: Verschrobene, destruktive, traumatisierte Typen, die einfach von der richtigen Frau mitspielen

00:02:11: müssen.

00:02:11: Jetzt

00:02:12: habe ich

00:02:12: es

00:02:14: verkehrt.

00:02:16: Wenn die Richtung Frau kommt, kann jeder Mann

00:02:21: geredet werden.

00:02:33: Was sie vor allem der Letzte ... Das hat mich ein bisschen schockiert, als ich das dachte.

00:02:41: Du denkst immer, die Botschaft ist so wahnsinnig.

00:02:42: Es ist total wurscht wie du bist und wie du siehst.

00:02:45: Und wenn diese Richtung kommt, wird es sogar aggressiv stabil zum Traum brennt.

00:02:51: Eigentlich ist das eine recht problematische Messung.

00:02:54: Ja, absolut ja!

00:02:55: Wir

00:02:56: sehen übrigens auch immer wieder bei Mediaschlagzielen von harten Typen oder Sportlern und Actionhelden.

00:03:03: Ihre Frauen oder ihre Kinder ... Aber immer hundertmal schon gelesener Schlagzeigele hat ihn gezähmt.

00:03:10: Oder bei ihr wird er ganz sanft?

00:03:12: Und dann denkst du so, ja ... Ja!

00:03:16: Jetzt ist man ganz ins Hinkel, ganz spontan.

00:03:18: Ich schaue gerade eine Netflix-Serie, die es um den Worst X Ever heißt.

00:03:24: Und dort ist genau das Phänomen ein ganz übler Typ, der Frauen umbringt und dann wird er so ... Wie soll ich sagen?

00:03:34: Er wird dann so gehypt im Gefängnis, dass ihm so viele Frauen schreiben.

00:03:39: Sie wollen mit ihm Kontakt aufnehmen und kennenlernen und ihn treffen etc.. Wo man einfach Sprache lässt, Detok.

00:03:46: Das gibt es ja auch.

00:03:48: Wahrscheinlich ist das ein Real-Eifer-Film?

00:03:50: Nein!

00:03:51: Der Typ mit den supergrünen blauen Augen... Ja, einen attraktiven

00:03:56: Mann, der so sehr tätowiert ist.

00:03:57: Genau

00:03:58: und

00:03:58: er hat sogar

00:03:59: Werbegesicht für irgendwelche Paarfilme.

00:04:01: Ah, das

00:04:03: habe ich nicht mehr gewusst.

00:04:04: Aber ich habe gestern Abend

00:04:05: geschaut ... Ich

00:04:06: bin sprachlos.

00:04:07: Aber es geht doch auch in diese Richtung.

00:04:09: Die Frauen denken, weil man sich so denkt ... Ist dir bewusst?

00:04:12: Der hat die Frau ... Ja genau!

00:04:14: Und du willst den Treffen im Gefängnis und er fragt dann, was hast denn an Morne und dich flirtet?

00:04:20: Und ich bin sprachelos.

00:04:21: Geht ihr die Richtung

00:04:22: oder?

00:04:23: Genau, genau, die Richtung.

00:04:24: Sorry für

00:04:25: das Unterbruch.

00:04:26: Es gibt als umgekehrte Filme wie z.B.

00:04:29: Living Las Vegas oder der super-super-classic Pretty Woman.

00:04:35: Ja und in beiden Fällen, bezeichnenderweise ist es ja wirklich der Mann, die eine Prostituierte aus den Gossen holt.

00:04:43: Ich glaube das ist wirklich so eine ultimative Männerfantasie.

00:04:47: Eine Prostituer retten, die ihr nachher bis zum Lebensend dankbar ist und alle ihre sexuellen Skills nur noch an dir performt!

00:04:58: Ich würde aber sagen, zu Männern, die diese Fantasie haben, müssen gewisse Prägungen und Eigenschaften haben.

00:05:07: Dass ich jetzt weniger für sehr viele Männer träume von diesem.

00:05:11: Sondern sehr spezifisch.

00:05:14: Willst

00:05:22: du auch sagen?

00:05:23: Es ist eine schwierige Frage.

00:05:24: Ich habe das Gefühl ... Ja natürlich!

00:05:28: Das hat nicht jeden Mann diese Fantasie.

00:05:30: Aber ich glaube so ein bisschen, die Richtung, in der man gönnt, dass das Rettersyndrom eine Frau retten will, die ihr nachher dankbar ist.

00:05:40: Es muss nicht per se prostituierte sein.

00:05:42: Ich glaube, es kommt nicht ganz so selten vor.

00:05:47: Ja, ja, da stimmt mir dir zu.

00:05:49: Also wir beleuchten einmal das Symptom.

00:05:51: Es ist ein Retter-Syndrom, Helferinnensyndrome, es gibt verschiedene Namen ... Es ist nicht eine medizinisch anerkannte psychische Störung, es ist ein Verhaltensmuster, der aufsitzt und oft sehr unbewusst ist.

00:06:06: Kannst du noch ein bisschen mehr erklären, von was wir reden?

00:06:09: Es geht ganz fest um das Bedürfnis, gebraucht zu werden.

00:06:13: Und zwar, dass Rettenschaft bei diesen Menschen wie kurzfristige Bestätigung und kann wie so etwas ersatzweise zum eigenen Selbstwert zu pushen verstehen.

00:06:23: Insofern würde ich eben sagen... eine übermäßige Liebe zu einer anderen Person, wenn man das Retter-Syndrom hat.

00:06:31: Sondern es ist eigentlich völlig unbewusst die Strategie der eigene Selbstwerte zu polieren.

00:06:37: Durchs Retten!

00:06:38: Das ist auch der Unterschied zur normalen Hilfsbereitschaft.

00:06:42: Eine Hilfsbreitschaft ist ja an und für sich kein Problem.

00:06:46: Genau.

00:06:48: Ganz wichtige Unterscheidungen.

00:06:49: Ja genau.

00:06:50: Und die Unterscheiden sind wirklich ... Die eigenen nützigen Motiven.

00:06:55: Genau... was

00:06:57: so Menschen haben.

00:06:58: Genau, es geht um Anerkennungsdrang und Bedürfnis nach Dankbarkeit.

00:07:02: Dass jemand das Leben lang dankbar ist, dass man die Person gerettet hat.

00:07:08: Und manchmal sogar auch das Lösen von fremden Problemen kann wie auch ein bisschen Fluchtzeit zum Lösen der eigenen Themen.

00:07:14: Das ist die Chance anzugehen sozusagen.

00:07:17: Und Gesundshelfen ist wie man unterstützt jemand temporär und lässt aber dieser Person auch Autonomie.

00:07:27: dass die Person wieder rauskommt.

00:07:29: Und nicht, ich mache einfach immer alles für dich und du musst gar nichts mehr machen, weil dann geht es auch ins Thema Macht hinein.

00:07:36: Was dann ein wenig brenzlig kann werden?

00:07:37: Da

00:07:38: reden wir später noch darüber.

00:07:39: Das ist durch eine wahnsinnig spannende Ecke des Themas Temporär.

00:07:45: Weil als Retter bist du eigentlich auf die Hilflosigkeit von deinem Gegenüber angewiesen.

00:07:51: D.h.,

00:07:51: sie kann gar nie vorbeigehen.

00:07:53: Genau!

00:07:53: Ja, können wir jetzt so sagen in einer toxischen Dynamik?

00:07:58: Wenige Beziehung auf diesem Beruhr.

00:08:00: Aber zu dem können wir noch ...

00:08:01: Genau!

00:08:01: Es gibt keine Studie zur allgemeinen Häufigkeit des Rettersyndroms.

00:08:06: Man schätzt, dass es ungefähr den Prozent der Menschen mindestens zeitweise oder in milden Ausprägungen Retter-Opfer-Dynamiken neigt.

00:08:22: Man sagt, es deckt sich mit der Häufigkeit von den Menschen, die so ängstlich ambivalente Bindungsstil haben.

00:08:29: Kann

00:08:29: man schnell erklären?

00:08:30: Ja, können

00:08:30: wir schnell erklären wie das

00:08:32: zusammenhängt!

00:08:33: Genau, man hat immer wieder von diesen Bindungsstilen, weil sie einfach sehr prägend sind für Beziehungsdynamik im späteren Leben also das was wir lernen im älteren Haus.

00:08:41: und ein ängsterlich ambivalentes Bindestil heisst einerseits grosser Wunsch nach Nähe und nach Verbindung mit jemand anderem und Liebe aber gleichzeitig... die ganze grosse Angst auch einen Verlust zu erleben, also verletzt zu werden oder dass die andere Person nicht mehr da ist.

00:08:57: Das macht Sinn?

00:09:00: Ja

00:09:00: es macht wahnsinnig viel Sinn genau!

00:09:02: Man kann wie ich sagen finde ein schönes Beispiel ist einmal nur ganz kurz zu dem das wie bei diesen Menschen ist.

00:09:08: wieso wenn man wie im Beziehungsradar hittet sagen wir mal der wäre immer so auf Gefahr ausgerichtet als ständig so.

00:09:15: entweder unheimlich ist zu viele Nähe oder es ist zu viel Distanz Und die sind eigentlich ständig kleiner, unruh und anspannt.

00:09:22: Also ich vergleiche so Sachen bei Gänsemitglied in einem Minenfeld.

00:09:26: Du hast immer gesagt, du stehst schon mal im Minenfelden.

00:09:27: Irgendwo explodiert sie jetzt dann?

00:09:29: Genau.

00:09:29: Und du wartest

00:09:31: ständig auf das?

00:09:32: Genau!

00:09:32: Riesiger Stress für diese Menschen.

00:09:34: Aber ihr merkt, dass es gerade ein bisschen ungeduldig wird, weil jetzt wird es extrem spannend.

00:09:37: Es gibt tatsächlich Untersuchungen, die sagen ... Es gibt eine Berufsgruppe, die frappant häufig

00:09:46: vertreten ist.

00:09:47: In

00:09:49: dieser Retter-Syndromssache Ramona

00:09:52: Tellme.

00:09:57: Tatsächlich haben wir uns gefunden, dass bei Medizinstudierenden, bei Ärzten, Psychologen und Psychiaterinnen fast die Hälfte

00:10:07: von

00:10:07: ... den untersuchten, ausprägte Verhaltensmuster zeigen, was dem Helfer-Syndrom zugegartnet wird.

00:10:17: Es ist auf der einen Seite nicht wahnsinniger stundlich und auf der anderen Seite aber auch schon, weil wenn du das im Beruf auslebst, kannst du es ja eigentlich privat abhaken.

00:10:32: Aber erzähl doch mal!

00:10:35: Ja, es wäre jetzt natürlich spannend meine Freundinnen und Partner zu fragen.

00:10:40: Ich glaube ich weiss schon was die sagen würden.

00:10:42: Es kann sein dass sich vielleicht ein bisschen die Rolle rutschen, aber ganz fest... dass ich schon versuche, sehr zu trennen zwischen beruflich und privat.

00:10:51: Und Privat wie nicht einfach.

00:10:53: so möchte die Therapeutin sein und also therapeutische Gespräche führen.

00:10:57: Was noch dazu kommt?

00:10:58: Ein paar Freundinnen von mir sind auch Psychotherapeutinnen!

00:11:06: Rutsch dich vielleicht auch weniger in diese Rolle, weil ich mir denke, die ist eine Selbertherapeutin.

00:11:10: Wenn ich dann so frage, was würde denn helfen, denke ich natürlich auch ja logisch, diese Fragen oder stelle ich auch jeden Tag tausendmal das weisse selber.

00:11:18: Und dein Partner?

00:11:19: Mein Partner ist Psychologe!

00:11:22: Das ist auch in diesem Spektrum drin.

00:11:25: Also was würden die ja jetzt

00:11:26: halt?

00:11:26: Nein, unsere Gespräche sehen wirklich nicht so aus.

00:11:28: Es ist echt nicht so.

00:11:29: Manchmal würde ich es noch etwas mehr wünschen, dass diese so aussieht.

00:11:33: Ich glaube am Anfang hätte es noch mehr geben, dass er vielleicht mal gesagt hat, ja komm jetzt hier, das ist jetzt so therapeutisch hin und her oder weiss nicht was.

00:11:42: Aber mit der Weile, ich glaube, das kommt wirklich nicht zu oft.

00:11:45: Ich glaub wirklich, dass man das schon ein bisschen kann... Ich glaube, ich kann das wirklich differenzieren.

00:11:51: Und ich glaube aber was ein wichtiger Faktor ist auch so wie ich arbeite schaffe ich ganz viel einfach mit Eigenverantwortung und die Abgrenzung klingt mir beim Schaffen nicht so schlecht.

00:12:03: also bspw wenn ich in die Ferien gehe dann sage ich meine Patientin ich bin in der Ferie mein Handy ist da das Mail ist zu den Laptop.

00:12:15: bist du nicht dabei?

00:12:17: Wenn jemand in einer Krise ist, dann würde ich etwas organisieren mit dieser Person.

00:12:22: Aber sonst bin ich nicht da!

00:12:24: Aber wo du als Engel warst... ...wenn du gemerkt hast, dass der Typ tief gegriffene Probleme hat oder so ein inner red flag war?

00:12:35: Oder ja, hilft dir?

00:12:37: Nein, es war bei mir tatsächlich inner red flex.

00:12:39: Nicht dass ich sonst keine Tendenzen habe, nicht dass meine Tendenz alle so gesund sind.

00:12:44: Aber dort ist es wirklich red flex sein.

00:12:47: Weil ich glaube, ich bin viel mehr auf das Angesprungen in meiner ganzen City Teenager und sehr autonome Männer, die freiheitsliebend sind oder autonom sind.

00:12:57: Wo gleichzeitig manchmal für mich auch ... Wie soll ich sagen, auch aber eine Herausforderung war mit dieser Autonomie umzugehen.

00:13:04: Und deshalb, jemanden, der mich wie gemerkt hat, ist in seinem Leben nicht so autonome, hat mich im Falleiner etwas abgeschlägt.

00:13:12: Spannenderweise ja... Nein!

00:13:13: Dort hatte ich es jetzt wirklich nicht, würde ich sagen.

00:13:18: Mit dieser Information ist es im Fall etwas creepy, einen Psychotherapeut oder einen Arzt zu daten.

00:13:24: Also mit Wählern und Informationen?

00:13:26: Ja, mit der Hälftein, die so Rättersyndrom-Dings zeigen.

00:13:30: Dann wirst du sagen, weisst du was ... Ich muss ihm nicht geredet werden,

00:13:35: dass man klar ist.

00:13:38: Das ist bei uns in der Ausbildung auch das same Thema.

00:13:41: Wir versuchen Menschen zu begleiten um einen Punkt zu kommen, wo sie autonom ihre Themen bearbeiten können und sich selbst sorgen.

00:13:50: Und nicht, dass ich einfach ... Ich will nicht immer da sein.

00:13:53: Auch wenn ich mich einen der Patienten total gerne habe, aber das Ziel ist nicht, die jetzt zehn Jahre begangen

00:13:59: zu haben?

00:13:59: Das sind wir bei dieser Temporarität und darum ist es ja eigentlich problematisch, wenn jemand so ein Rettersyndrom hat in diesem Brut, wo angewiesen wird darauf, dass die Auflösung bleibt.

00:14:12: Absolut!

00:14:12: Das ist sehr problematischt.

00:14:14: Und zum Glück gehen wir ja auch in die Ausbildung z.B.

00:14:17: viel in Supervision, wo man gewisse Dynamiken auch in der Therapie oder eigene Intendenzen wahrnimmt und bespricht, wo ich jetzt mal hoffe, dass das dann a little auffällt.

00:14:27: Weil ja, das ist problematisch.

00:14:29: Absolut!

00:14:29: Wir haben alle gefragt, wir haben unseres Publikums gefragt ob es bei Ihnen so sagt, dass sie einer anzieht wenn jemand Hilfsbedürftig wirkt?

00:14:40: Oder ob sie einer abschreckt?

00:14:45: Das Resultat ist sehr erstaunlich.

00:14:47: Wirklich

00:14:48: wieder ein Mann?

00:14:49: Tatsächlich!

00:14:51: Was

00:14:51: hast du das Gefühl?

00:14:56: Ja, ich frage mich jetzt wieder... Ist es eigentlich schon so, dass das viele auch auf eine Art anzieht aber wegen der sozialen Erwünschtheit möchte man das wie nicht angehen und dass dann immer weniger Leute sagen Nein, das zieht mich nicht an.

00:15:10: Es ist mehr oder weniger fast fifty-fifty.

00:15:13: Ziemlich genau Fifty-Fifty.

00:15:15: Spannend!

00:15:16: Also

00:15:16: jemand Hälfte sagt, es zieht mir an, wenn ich jemandem helfen kann und andere sagen, ich kümmer mich lieber um ein eigen Problem?

00:15:25: Wie ist es eigentlich bei dir mit dem Thema ... Wenn du diese Frage beantwortet hast, schreckt sie mich an.

00:15:32: Punkt

00:15:32: jetzt in meinem Leben, schreckt sie mich extrem ab.

00:15:35: Ich bin nicht ... Nein, ich halte mein Helfer-Syndrom ganz fest in Grenzen.

00:15:41: Würde ich sagen?

00:15:45: Ja.

00:15:46: Gut!

00:15:47: Du hast schon viel geholfen.

00:15:48: Ich

00:15:48: habe schon Kinder, die ich

00:15:50: regelmässig mit

00:15:51: den Scheissen gezogen haben.

00:15:52: Ich bedürfe dich.

00:15:55: Ich befriedige

00:15:56: das Ganze

00:15:57: wirklich

00:15:58: sehr fest.

00:15:59: Kann ich mir vorstellen... Gut.

00:16:02: Was sagt Verständlich ja nicht heiss, aber du bist wieder abgrenzend.

00:16:05: zur Hilfsbereitschaft?

00:16:06: Dass ich Menschen ... Also ich bin sehr hilfsbereit.

00:16:09: Das würde ich nicht

00:16:10: anzulegen.

00:16:12: Manche, die ich gerne habe in meiner Umgebung jederzeit

00:16:15: immer.

00:16:16: Aber es zieht mich jetzt nicht an, wenn ich das Gefühl habe, wow!

00:16:21: Der ist jetzt psychisch total am Arsch.

00:16:24: Das finde ich jetzt recht geil.

00:16:25: Also überhaupt nicht Misting.

00:16:30: Spannend ist es, bei Männer und Frauen fast gleich häufig vertreten.

00:16:34: Der Unterschied zeigt sich im Verhalten.

00:16:37: Bei den Männern sagt man einmal das White Night-Syndrom also der Ritter in glänzender Rüstung, wo eben eine Frau ... bei Frauen ist es mehr so auf der emotional therapierenden Ebene.

00:16:52: Also eine Heilerin, die wie gesagt in all den Filmen von einem Partner, einen verschrobenen Partner will verändern.

00:17:03: Bei Männer hat es oft auch eine beschützende finanzielle und physische Komponente.

00:17:13: Klassiker ... Frauen in schwieriger Lebenssituationen, psychisch und finanziell.

00:17:18: Oft auch viel jüngere Frauen, die sich abhandig gemacht haben von diesen Männern.

00:17:26: Und mir ist gerade, als ich recherchiert habe, ein Paar eingefallen, das im Freundeskreis meiner Eltern war, wo ich sonst hin war.

00:17:35: Sie war etwa dreißig Jahre jünger als er.

00:17:40: Was bedeutet denn?

00:17:42: hat bei jeder Glegenheit in so Runden gesagt, er hätte sie aus den Gossen geholt.

00:17:50: Ich habe das überhaupt nie ... Es reagierte nie auf diesen Spruch.

00:17:54: Es gab aber auch keine Zustimmung von anderen Männern.

00:18:00: Weder Ablenung

00:18:02: noch Zustimmung?

00:18:03: Man nahm es einfach immer so hin und sagte auch nie etwas.

00:18:08: Und mir ist es wie so ... Wieso schräg ihn?

00:18:13: Wieso eine Machtdemonstration bei jeder sich bündenden Gelegenheit.

00:18:18: Und ich finde, das habe ich logisch mit den Zwentzigen nicht so ...

00:18:22: Ja, die Nachschäuern!

00:18:23: Aber

00:18:23: es findet unglaublich problematisch.

00:18:25: Ja, das finde ich auch sehr problematische.

00:18:27: Weil das teutet ja wie sehr fest darauf hin, dass so ein bisschen vielleicht das Machtgefälle besteht und irgendwie das nicht ganz auf Augenhöhe ist in der Dynamik.

00:18:35: Warum haben Männer eigentlich so ein Ding, so fest in irgendeiner Form wettet, Macht über Frauen

00:18:42: haben.

00:18:44: Wie es uns häufig ist, sind wieder mal die sozialen Konstruktion von Männlichkeit, wo Männer als beschützende Entscheidungsträger die Verantwortlichen darstellen.

00:18:54: Die fördern einfach mega fest, dass Männer das Bedürfnis haben, in diesen Ritterrollen drin zu sein.

00:19:00: und dann haben wir wieder Popkultur, so Film zum Beispiel, das natürlich zusätzlich fördert.

00:19:07: Ich glaube, das ist auch wieder etwas, was wir sehr reflektiert mit umgehen und hinterfragen mussten.

00:19:13: Wenn man so Situationen erlebt ... Gut wäre es natürlich auch jemand, der in einer Runde auch mal etwas zu sagen würde.

00:19:22: Aber ja!

00:19:23: Das war jetzt schon, wie es war, oder?

00:19:25: Ja, unbedingt.

00:19:25: Wir sind ein bisschen scheehaft bei Männern, die Macht über Frauen haben.

00:19:31: Das Ungekehrte hat aber auch etwas mit Macht zu tun.

00:19:36: Für Frauen, die sich von so verschrobenen Männer anziehen fühlen.

00:19:43: Sie suchen auch irgendwo eine emotionale Überlegenheit?

00:19:50: Komplett!

00:19:51: Das ist zum Beispiel das Beispiel, wo man jetzt vorkommt, dass mit dem The Worst Acts Ever... Warum fühlen sich diese Frauen anzugend zu so einem Mann?

00:20:00: Genau komplett.

00:20:01: Ich denke, da geht es auch darum, dass sie denken, ich bringe diesen Mann dazu, normal zu werden oder nicht heilen und aus seiner Vergangenheit usw.

00:20:14: Was genau das gleiche Problem hat ... Ich kann mir sagen, dass in beiden Seiten genau das Gleiche Problem ist.

00:20:20: Es

00:20:21: ist ja das Bad-Boy-Phänomen.

00:20:24: Das ist ja noch lustig!

00:20:26: Gerade das mit weiblicher Macht zu tun hat eigentlich.

00:20:30: Aber eigentlich ist es logisch, oder?

00:20:31: Ich bin die Einzige, in der ich zusammengegeben habe.

00:20:34: Es gibt mir ein wahnsinniges Machtgefühl und ein gewisses Standing auch bei anderen Frauen.

00:20:41: Ja genau!

00:20:42: Absolut!

00:20:42: Ansehen ...

00:20:44: Hast du nie so eine Badboy-Phase gehabt?

00:20:48: Doch tatsächlich!

00:20:49: In meiner Jugend... Ich bin auf Bad Boys gestanden.

00:20:54: Es ist für mich manchmal so fragwürdig, was mich dort ... Ja, ich glaube es hat aber schlussendlich wieder etwas mit dieser Autonomie und so machen, was man will.

00:21:06: Wenn das über die Regeln oder Grenzen ausgeht, hat ja auch etwas mit der Autonomien zu tun sozusagen.

00:21:11: Und ja, das habe ich in meiner Teenager-Phase gehabt.

00:21:14: Zum guten Glück ging es wieder ein wenig weg, als ich im Studium war.

00:21:20: Vielleicht auch durchs Umfeld.

00:21:22: Und jetzt bin ich mega froh, dass mein Partner sehr vernünftig ist!

00:21:26: Er hat immer noch die Höchstsettern mit meiner Bedürfnis und der Freiheitsbedürfnisse.

00:21:32: Aber nicht im Sinne von Bad Boy-Mäßig wie in dem Gesetz in Kontakt.

00:21:38: Weil das merkt du so nein... Das wäre gar nicht

00:21:42: gut für mich.

00:21:42: Wie viele Verbrecher hast du da?

00:21:44: Nein, ich finde es nicht so.

00:21:47: Es klingt etwas dramatisch.

00:21:49: Aber es hat zum Teil einen Typen gegeben, der wirklich ein bisschen

00:21:59: gänzen aussieht!

00:22:00: Ich muss aber leider stehen, auch so in dieser Phase.

00:22:03: Ich habe einen sehr ausbregten Bad Boy.

00:22:06: Ehrlich

00:22:06: gesagt, ich hatte eine leichte Phase.

00:22:10: Einer meiner ersten Freunde war wirklich alles, was man als bad boy sehen konnte ... Ständig Trouble in der Schule mit den Eltern.

00:22:22: Er hatte eine Band, die in Australien, wo ich gewohnt habe, die schon lokal relativ bekannt ist ... ... sind Carly Meidler.

00:22:31: Sehr attraktiv!

00:22:32: Er hat die Schule geschmissen um mit seiner Bandkotour alles so zu machen.

00:22:39: Ja, und ich denke schon, du bist die Einzige und so weiter.

00:22:44: Als Schweizerin war ich sehr exotisch.

00:22:46: Ich hatte

00:22:49: einen

00:22:50: gewissen Status mit einem gewissen Vortrag.

00:22:52: Und als ich dann mit ihm zusammen kam, merkte ich, dass er gar nicht so ist überhaupt nicht.

00:22:58: Er ist der hilfsbereiteste, netteste, zuvorgekommenste Mensch gewesen, den ich je getroffen habe.

00:23:06: Bis

00:23:07: jetzt?

00:23:07: Wirken auch nicht bis jetzt.

00:23:10: In meinen siebzehn Jahren damals von meinem langen siebzenjährigen Leben.

00:23:15: Wieso bist du nicht mit ihm

00:23:17: zusammen, oder so?

00:23:19: Aus diesem Grund!

00:23:21: Es wird zu viele Männer beschädigen, die denken, sie seien nicht zu sein.

00:23:25: Aber ich habe ihn recht schnell verlassen, weil er zu nett war und es nichts zu retten gab.

00:23:32: Ah okay ja man hat gar nicht müssen.

00:23:35: Man

00:23:35: hat gar nie müssen und heute tut mir das sehr leid.

00:23:39: Wobei, ich habe keine Ahnung was aus dem Warden ist aber ... Ja, ja.

00:23:44: Und ich habe mich aber auch nachher im Fall bis zu Mitte zwanzig immer so zu eher so introvertierten kreativen Einzelgänger herzugengefühlt.

00:23:55: Ich habe letztendlich, als ich zügelt bin, einen Tagebücher

00:23:58: gefunden

00:23:59: und einen Taggebuch-Eitrag aus dem Anfang einer Beziehung, in der ich so Anfang zwanziger war, geschrieben, er ist so reizelhaft und unnahbar – das finde ich total

00:24:10: spannend!

00:24:10: Nein, so gut!

00:24:11: Das ist voll auf den Punkt.

00:24:13: Du hast voll gecheckt was dich anzoggen?

00:24:15: Ja

00:24:15: offenbar.

00:24:16: aber heute muss ich sagen hau meinem achtzehn-inzenjährigen Ich Eis

00:24:22: renn

00:24:23: weg.

00:24:24: Ähm,

00:24:25: nein.

00:24:26: Jetzt ist es gut!

00:24:27: Dann hat dieser Typ übrigens mit ihr in jemandem ein Jahr lang so an und oft war er.

00:24:31: Und der hatte einfach nur einen Murm, um sich herum zu kommen.

00:24:35: Ja, dann ist das halt so fest unnahbar oder?

00:24:38: Wenn jemand so gar niemand ... also sich gar nicht verletzlich zeigen

00:24:43: kann.

00:24:43: Genau, genau.

00:24:44: Das war wirklich das Ende meiner Rettensyndromanwandung.

00:24:47: Ich bin heute sehr, sehr fester Fieberzüge, dass am Ende jeder durch seinen eigenen Scheiss durch muss.

00:24:53: Ja, das ist es so.

00:24:55: Und auch lernen muss mit seinen Sachen alleine... Also allein!

00:24:59: Das ist jetzt ein bisschen blöd.

00:25:00: Aber wie auch lernen müssen eigene Ressourcen und Bewältigungsstrategien zu entwickeln, um mit seinen Dingen umzugehen?

00:25:09: Es gibt noch andere Komponenten.

00:25:12: Die Hilflosigkeit von Frauen und die Unanbarkeit des Männer wird ja nicht nur romantisiert, sondern auch sexualisiert.

00:25:22: Also es hat sehr starke sexuelle Komponente.

00:25:28: Ja?

00:25:29: Ja!

00:25:29: Ich will ein kleines Ding erzählen, das mich recht fest komisch stüncht, aber wir haben im Blick Geschichten bringen ... von jungen, von attraktiven Frauen, die irgendetwas passiert ist.

00:25:42: Es wurde finanziell über ein

00:25:44: Test gezogen.

00:25:47: Ruin!

00:25:48: Und dann meldet sich im Fall Zecktypen, Zeckenmänner, die diesen helfen wollen.

00:25:55: Entweder finanzieller, das ist ihnen eine zufällige Fotografe oder ihre Modellkarriere anbieten und lauter so Sachen... Das wird

00:26:02: immer besser?

00:26:02: Nur ... bei jungen, attraktiven Frauen.

00:26:06: Bei

00:26:06: Männern will niemand

00:26:07: helfen.".

00:26:08: Ja ja und ich meine das ist einfach total problematisch weil die Bedürfnisse von denen es geht nicht um diese Frau.

00:26:16: Es geht nachher schlussendlich gut, dass sie sich generalisiert hat aber da geht sie dann wie?

00:26:20: Um Macht und um einen eigenen Selbstwert zu stabilisieren und sich als Helferfigur oder als Held aufzuspielen.

00:26:29: Sehr sehr problematischer!

00:26:32: Es gibt ja auch bei den Prostituierten, wenn wir wieder auf das zurückkommen.

00:26:35: Von dort gibt es Studie, die sagen, dass ein Drittel der Freien verlieben sich in einer Prostitut und hoffen, dass sie sie retten und ihren besseres Leben schenken.

00:26:49: Also so ... Die Verletzlichkeit, die jemand erregt ist schon irgendwie...

00:26:55: Ja, ich denke, das ist problematisch.

00:26:58: Wobei ich im ... Wirklich entfernte, bekannten Kreise.

00:27:02: So eine Geschichte

00:27:05: im Fall kennen wir nicht.

00:27:06: Es wird immer besser!

00:27:08: Ramona bewegt sich in Kreisen von Verbrechern und Prostituierten.

00:27:14: Nein, aber ich kenne wirklich so ein Paar ... Sie kam in die Schweiz und war prostituiert.

00:27:20: Und er hat wie ihre Dienstin Anspruch genommen, verliebte sich.

00:27:27: Hat sie auch tatsächlich dort?

00:27:32: Und wie ist das Verhältnis

00:27:33: heute?

00:27:34: Ich glaube tatsächlich, die haben es irgendwie geschafft diese Dynamik zu unterbrechen.

00:27:40: Es ist wirklich entfernt, ich kenne sie nicht so gut.

00:27:48: Aber so wie ich das schon gehört habe oder auch mal erlebt habe... Hat das für mich nicht so gewirkt, dass die jetzt total nicht auf Augenhöhe sind und sie irgendwie nichts sagen hat.

00:27:58: Und er ist immer noch so der Retter, sondern dass die sich mittlerweile auf Augen ... Sie ist natürlich ausgestiegen aus dem Job.

00:28:04: Also ja, es ist wirklich ein Beispiel eigentlich.

00:28:07: Aber wahrscheinlich geht es auch häufig hinaus.

00:28:09: Ja, wahrscheinlich auch einfach die Ausnahme, wo die Regeln bestätigen.

00:28:12: Genau!

00:28:13: Die haben als

00:28:16: Kinder zusammen.

00:28:16: Das Ding ist auch bei diesen Filmen so eine Fifty Shades of Grey.

00:28:21: Der Typ, der wahnsinnig psychische Probleme hat und nur die Frauen lieber abschlatt als richtig mit einem zusammen ist.

00:28:29: Und sobald er geredet wird, wird er zum liebenvollen Lover.

00:28:33: Es macht gar keinen Sinn.

00:28:35: Wenn du dich zu diesem Herzen fühlst, wird in dem Moment meine Geschichte mit dem Rocker im Moment ein Typ sein.

00:28:45: Unspannend?

00:28:45: Ja, absolut.

00:28:48: Wie gesagt, es geht dann ums Temporäre.

00:28:50: Dass diese Beziehung funktioniert, muss sie wahrscheinlich häufig so bleiben und dann sind Paar einfach in einer ungesunden Dynamik.

00:28:58: Und die Person, wie die gerettete Person kommt eigentlich nicht aus dem Zustand heraus, dass sie auch selbst ermächtigt wird und mehr Selbstwirksamkeit erlebt, weil sonst funktioniert der Bezieh nicht, wenn sie das würde, sie oder er.

00:29:12: Was spannend wird, ist tatsächlich auch noch die Sexualität an und für sich.

00:29:16: Weil Sex mit dieser Person ist ... Wieso?

00:29:24: Ich glaube, für Frauen ist es sehr intensiv, weil du das Gefühl hast, du bist jetzt die einzige, die in deine Körperlichkeit knackt.

00:29:33: Aber was ich zum Beispiel noch gelesen habe, ist sehr oft ... Dass eigentlich du als Retter oder Retterin deine eigene Sexualität nachher total vernachlässigst, weil du willst ja nur noch in- und seiglücklich machen.

00:29:49: Und durch das Glück?

00:29:51: Wie dass du die anderen Personen glücklich machst, selbst wieder profitierst so zu sagen?

00:29:55: Ja genau!

00:29:55: Also dass dich wieder wie der Boomerang ist... Genau Ich bin so super, ich arbeite jetzt über glücklich zu machen.

00:30:01: Das ist übrigens etwas, was ich immer wieder in der Praxis gehöre im Sinn von das Paar kommen und wie vielleicht ein Maß ... Ja, ich glaube, es sind mehr Männer, die dann vielleicht sagen können, dass sie einfach nicht glücklich machen.

00:30:13: Da geht bei mir gleich den Arm gelogen im Kopf und ich frage ihn gerade, ob er ihre Aufgabe hat, sie oder auch ihnen glücklichzumachen?

00:30:24: Aus meiner Sicht, nein!

00:30:27: Man könnte uns nicht jemanden suchen, damit diese Person uns glücklich macht.

00:30:30: Das ist wieder ein schwieriges Motiv für eine Partnerschaft.

00:30:33: Aber ich will jetzt da nicht abtriften!

00:30:35: Nein aber es steht und es ist doch wenn du von dem Rettercentrum rausgehst, dass du dir das selbst als Aufgabe auferleist.

00:30:42: Ich muss jemand anders glücklich machen sowohl emotional als auch sexuell Genau, entweder... Also es kann noch schütteren.

00:30:53: Entweder funktioniert es nie, dann bist du frustriert oder es funktioniert und dann hast du wieder eine Grundlage weg.

00:30:58: Genau!

00:30:59: Dann ist wie das, ja genau das was ich bestätigt ist eigentlich dann weg, oder?

00:31:03: Ja absolut.

00:31:05: Wir sind recht vorgeschritten in der Zeit.

00:31:07: Ich habe wirklich unglaublich spannende Sachen aus deinem Leben erfahren heute am Morgen, was mich sehr gefreut hat!

00:31:14: Als kurzer Eingelb kann man sagen, Bad Boy Phasen gehören glaub ich wirklich in deine jahreliebe.

00:31:20: Männer, die die ganze Zeit gesagt haben, wenn es Frauen wollen sowieso keine nette Männer ist nicht wahr?

00:31:28: Erwachsene Frauen, die richtig ticken.

00:31:32: Entschuldigung, sie wettet sehr gerne nette Männer

00:31:35: an.

00:31:35: Absolut!

00:31:36: Ja und keine Bad Boys mehr.

00:31:38: Hast du noch etwas zu

00:31:41: sagen?

00:31:42: Ich habe mir vorhin so überlegt, dass ich wieder einmal für mich reflektieren möchte, wo mein Anteil an Helfer-Syndrom in der Praxis ist – also beim arbeiten.

00:31:53: Weil ich das überhaupt nicht möchte.

00:31:56: Und dass sich das mitnimmt, um etwas für mich zu reflektieren.

00:31:58: Vielleicht nicht in den Ferien, vielleicht nach den Ferienden.

00:32:02: Sehr gut!

00:32:02: Dann haben wir schon mal einen spannenden Input geliefert.

00:32:07: Ja, reflektiere doch auch ein bisschen.

00:32:11: Sind hier auch Ritterinnen oder Ritter in rüstigen Mündernitzen?

00:32:20: Denn es funktioniert meistens überhaupt nicht.

00:32:24: Mit diesem Verabschiedern wir uns von heute.

00:32:25: Danke für immer, dass ihr das zugemacht habt und schön, wenn er nächstes Mal wieder reinlässt!

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